Smartphones ohne Apps sind heute kaum noch denkbar. Anfang März 2011 gab es schätzungsweise 450.000 Apps für das iPhone zu kaufen, dazu kommen rund 200.000 Programme anderer Smartphone-Anbieter. Für alles gibt es eine App. Egal ob digitale Taschenlampe, Mini-Games für unterwegs oder einfach nützliche Apps wie Routenplaner, Staumelder, Radarfallen-Melder.
Apps avancieren zum Helfer in allen Lebenslagen. Mit dem Wachstum im Markt der Apps, wächst auch der Markt der unterschiedlichen App-Systeme. Neben Apple buhlen viele unterschiedliche Hersteller & Stores um die Gunst der Entwickler und Kunden. Google ist mit Android auf einem erfolgreichen Weg und hat mächtig aufgeholt. Microsoft versucht es mit Windows Phone 7,Samsung leistet sich den Luxus und fährt derzeit noch zweigleisig und unterstützt Android und fördert weiterhin das eigene System Bada. Intel ist mit MeeGo in den Markt eingestiegen, Blackberry tritt mit der Plattform Webworker an. Achja und Hewlett Packard will mit dem Zukauf von Palm mit WebOS sich noch nicht geschlagen geben.
Die Frage die man oft hört. Was bietet eine App was mir eine html optimierte Webseite nicht bietet?
Für native Applikationen spricht die bessere Performance gegenüber Webapplikationen und ein optimiertes User-Interface. Die Möglichkeit eine Applikation auch ohne aktive Netzverbindung zu verwenden sowie die Möglichkeit, auf Gerätefunktionen wie GPS, Kalender oder Kamera zurück greifen zu können. Demgegenüber steht natürlich das Problem, dass eine Applikation entwickelt für ein System, nicht ohne weiteres so einfach auf ein anderes übertragen werden kann. Zusätzliches Knowhow, Zeit und Geld ist erforderlich, um eine App auf mehreren Plattformen lauffähig zu machen. Hinzu kommt dass hinsichtlich Vertrieb und Zielgruppe die App Stores recht unterschiedliche Merkmale vorweisen.
APR

über den Autor
Stefan Heinz