Gewalt – muss das sein?

Gewalt in Computerspielen ist ein Thema, das in der Öffentlichkeit immer wieder heiß diskutiert wird. Wir von plazz sind der Meinung, dass es andere Möglichkeiten als Gewalt gibt, um Spielfreude und Spannung in Spielen zu erzeugen. Deshalb verpflichten wir uns zu folgenden Regeln:

  • Wir produzieren und vertreiben ausschließlich Spiele, die für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Wir kennzeichnen und empfehlen die für ein Spiel geeigneten Altersgruppen deutlich.
  • Wir verzichten auf jegliche Darstellung von Gewalt zum Selbstzweck oder in Form eines fragwürdigen grafischen Realismus.
  • In unseren Spielen wird Gewalt nicht als Mittel zum Zweck oder als Lösungsstrategie eingesetzt.

Wir garantieren Ihnen wohl überlegte Inhalte bei unseren Spielen, auch und gerade beim Umgang mit Gewalt.Über das Verständnis hinaus, was Sie bei unseren Produkten erwartet, möchten wir Ihnen noch  einige allgemeine Überlegungen zum Thema Gewalt ans Herz legen.

Altersgerechte Spiele

Ein erster Indikator für die Tauglichkeit von Computerspielen in Bezug auf das Alter Ihrer Kinder ist das Prüfsiegel der USK. Dieses finden Sie vorne auf jeder Verpackung. Weitere Informationen zur Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle , dem angewandten Prüfverfahren sowie zu aktuellen Alterskennzeichnungen finden Sie auf der Webseite der USK.

Begleiten Sie Ihr Kind

Es ist wichtig, sich als Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, wenn Ihr Kind ein neues Spiel entdeckt. Es ist auch hilfreich, neue Spiele einmal selbst auszuprobieren. Schauen Sie einmal auf unsere Hinweise zur Elternbegleitung

Medienkompetenz fördern

Eltern können nicht fortwährend kontrollieren, was ihr Kind gerade macht. Deshalb ist die Entwicklung von Medienkompetenz wichtig.

Entwicklungspsychologen gehen davon aus, dass die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Realität und Spiel bereits im Säuglings- und Kleinkindalter gelegt wird (siehe zum Beispiel Dr. Martin Dornes: Die emotionale Welt des Kindes.) Trotzdem muss diese Differenzierungsfähigkeit ein Leben lang geübt und ausgebaut werden.

Unsere Produkte möchten dies fördern. Die Beziehung zwischen „echter“ und „Spielwirklichkeit“  wird öfters selber zum Spielthema – eine Gelegenheit, sich zusammen mit Ihrem Kind mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Wenn Gewalt zum Spiel wird

Die Initiative SCHAU HIN! wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch Medien- und Industriepartner gefördert. Zum Umgang mit gewalthaltigen Spielen gibt es dort Informationen und Tipps.

Machen Computerspiele aggressiv?

Klicksafe.de ist der deutsche Beitrag zum „Safer Internet Programme“ der EU, einer Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Auch dort gibt es eine Einschätzung von „Killerspielen“.

Studie zum Jugendschutzsystem /Wirkungsanalysen

Das Hans-Bredow-Institut wird von der Bundesregierung zur Analyse und Stellungnahme bei aktuellen Medienthemen beauftragt. In der ausführlichen Studie zum Jugendschutzsystem im Bereich Video- und Computerspiele ist auch ein Kapitel zum Stand (2007) der Wirkungsforschung auf dem Gebiet gewalthaltiger Computerspiele enthalten (Seite 45 ff.)

Vertiefende Informationen und Literatur

www.jugendschutz.net arbeitet zusammen mit der Kommission für Jugendschutz KJM. Dort finden sich unter anderem Hintergrundinformationen und eine  Literaturliste.
Leider fehlen aktuellere Titel.